Therese besuchen: am Sterbebett & ihr Rosenregen (8)

Veröffentlicht am 21.03.2022
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Thérèse erkrankt schwer und stirbt 24-jährig, nicht ohne zu versprechen vom Himmel her viel Gutes zu tun, Rosen regenen zu lassen. 

(Ihre Reliquie findet man auch beim Tabernakel am Hochlatar, so ist die Hl. Therese einem hier offensichtlich nahe.)


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Therese hat versprochen ihren Himmel damit zuzubringen Gutes auf Erden zu tun, das ist ihr Rosenregen.

Rosenregen - Installation von Lukas Lederer (https://www.lukaslederer.at/)

Rosenregen-Installation vom Licht-Künstler Lukas Lederer

Lukas Lederer gestaltete extra für die „Therese besuchen“ Ausstellung eine Lichtinstallation. Seine Rosen, die er regnen lässt, sind natürlich kleine Lichtkörper.

Die Bibelstellen zur Rosenregen-Installation

Thereses Mission ist nun vom Himmel her Gnaden regnen zu lassen. Die Mission vieler anderer ist es, Menschenfischer zu sein, so führte P. Karl Wallner in einer Predigt aus. Daran erinnerte sich Lukas Lederer beim Gestalten der Lichtinstallation. Und so ist es ein Netz an dem die leuchtenden Rosen hängen – ein Seelenfischer-Netz der Gnaden, die auf Thereses Vermittlung vom Herrn geschenkt werden.

Wer genau schaut, der merkt, dass nicht alle Rosen leuchten. Ein ärgerliches, technisches Gebrechen?  Oder viellecht doch ein Hinweis darauf, dass Gnaden erbeten und angenommen werden müssen. Beim berühmten Bild "Barmherziger Jesu" der Sr. Faustyna, da gibt es auch die leuchtenden, roten  Gnadenstrahlen  und die blauen, die der Herr gerne geschenkt hätte,... 

Wie kann man sich bei diesem Rosen-Netz beteiligen, sich einbringen? Einerseits indem man seine Bitten vorbringt und andererseits im Dank für bereits erhaltene Rosen, die herabgeregnet sind.  

Anliegen vor Gott legen

Bei der ersten Lebensstation konnte man sich Zetterln ziehen, um darauf Gebetsanliegen zu schreiben. Hier ist nun der afrikanische Brotkorb beim Bild der hl. Therese, das die Karmelitinnen in Maria Jeutendorf gemalt haben, in den man seine Fürbitten einwerfen kann.

Der afrikanische Brotkorb, in dem man die Gebetsanliegen-Zettel einwerfen kann.

Die Gebetsanliegen werden hier in der Kirche in den Gottesdiensten bei den Fürbitten vor Gott gelegt und schließlich den Karmelklöstern weitergegeben, so dass auch diese einen im Gebet begleiten.  

Es ist allerdings auch möglich die Anliegen gleich am Smartphone in ein Formular einzutippen – die Gebetsanliegen erreichen dann direkt die Karmelklöster.

online GEBETSANLIEGEN dem Karmel mitteilen

 

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Rosenregen mitteilen

Wer schon länger ein Freund der kleinen Therese ist und bereits Erlebnisse mit dem Rosenregen durchleben konnte und wer das gerne auch einmal mit anderen Besuchern Thereses teilen möchte, der ist herzlich eingeladen, das in wenigen worten in einem Formular zu tun.

Die Redaktion der Kirchbesuch.app wird die Rosenregen-Zeugnisse in der App und der begleitenden Website der Erzdiözese Wien in geeigneter Weise veröffentlichen.

online ROSENREGEN mitteilen

 

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Therese besuchen: am Sterbebett & ihr Rosenregen (8)

Therese besuchen: am Sterbebett & ihr Rosenregen (8)

Zum Nachlesen & Vertiefen: 

Der Rosenregen und die Wochen vor ihrem Heimgang  in Thereses eigenen Worten: 

 

9. Juni 1897

Sr. Marie vom Hl. Herzen sagte, sie würden nach ihrem Tod sehr traurig sein.

Therese entgegenete:

„O nein! Sie werden sehen … Es wird sein wie ein Regen von Rosen …“

 

13. Juli 1897

Mutter Agnes: "Sie werden vom Himmel auf uns herabschauen, nicht wahr?"

Therese: "Nein, ich werde herabkommen."

 

14.7.1897

Brief an Abbe Adolphe Roulland 

Ja, mein Bruder, ich fühle es, ich werde Ihnen im Himmel viel mehr nützen, als auf Erden, und ich kündige Ihnen voll Freude meinen baldigen Eintritt in diese glückselige Stadt an. …

Ich rechne fest damit, im Himmel nicht untätig zu bleiben. Es ist mein Wunsch, noch weiter für die Kirche und die Seelen zu arbeiten. Ich bitte den lieben Gott darum, und ich bin sicher, dass er mich erhören wird.

Kümmern sich die Engel denn nicht ständig um uns, ohne jemals aufzuhören, sich im uferlosen Ozean der Liebe zu verlieren? Warum sollte mir Jesus nicht erlauben, es ihnen gleich zu tun?

 

18. Juli 1897

Zu Sr. Marie von der Eucharistie: „Oh, wenn ich im Himmel bin, werde ich sehr vieles tun, große Dinge … Es ist unmöglich, dass es nicht der liebe Gott ist, der mir diesen Wunsch eingibt, ich bin sicher, dass er mich erhören wird!“

 

30. September 1897

Therese letzte Worte:

Oh, ich liebe ihn ….

Mein Gott … Ich liebe Dich!

 


Zeugnisse vom Rosenregen:

Ich kann sagen, fast alle, die wir hier im Karmel sind, verdanken unsere Berufung entscheidend (oder auch) der Kleinen Therese! Auch von vielen anderen unserer Brüder und Schwestern im Karmel kann ich das sagen! Es sind v.a. geistliche Rosen, die sie uns schickt, nämlich das Evangelium und den „Kleinen Weg“, besser zu verstehen. Sie ist mit ihrer Spiritualität sehr gegenwärtig im Karmel!

eine Karmelitin aus Tirol (2022)

Der Karmel von Lisieux hat Zeugnisse des Rosenregens über Jahre gesammtel. In dicken Bänden kann man das im Archiv des Karmels nachlesen: 


 

Ein österreichischer Karmel befand sich in größen Geldsorgen. Der Generalobere aus Rom berichtete: „Wenn du uns aus unseren schweren Geldsorgen hilfst, durch ein wirkliches Geschenk, dann glaube ich alle diese Wundertaten, die dir zugeschrieben werden“, forderte er Therese heraus. Diese schickte sogleich einen Wohltäter mit einem famosen Geschenk.

"les pluies de roses", Band 4


 

Ich bin Pfarrer und habe mich und meine Gemeinde unter den Schutz dieser Heiligen gestellt. Nach 7 Monaten war die Gemeinde wie umgewandelt…

Oft rief ich bei Schwierigkeiten im Beichtstuhl die engelhafte Jungfrau an: Sr. Therese rette diese Seele.“ Und nach diesem einfachen Gebet wurde eine große Anzahl von Widerspenstigen von der Gnade erobert…

Ich selbst fühle diesen himmlischen Beistand: Neu für das Apostolat ermutigt und von neuem Eifer, habe ich eine starke Verbesserung meines Gesundheitszustandes erfahren. Ja Sr. Therese erfleht wohl das Heil des Priesters und seines Volkes und es ist gut, zu ihr Zuflucht zu nehmen.

Bandra (Indien) 1914 | "les pluies de roses", Band 4

 


 

Ein vierzehnjähriger Bub war ein passionierter Dieb. Jedes Mal, wenn ihm die eltern Geld anvertrauten, um einen einkauf zu besorgen, behielt er heimlich Geld zurück, um es nach eigenen Gutdünken zu verwenden. Außerdem riss er öfters von daheim aus und niemand konnte ihn finden. Eines Tages hatte eine Freundin der Familie den Einfall, ihn Sr. Therese anzuvertrauen. Sie gab dem Knaben ein Bild der Heiligen und bat ihn, es in die Tasche zu stecken, wo er sonst immer sein Geld trug.  Von diesem Augenblick an war es dem Knaben unmöglich, Geld auszugeben, das ihm nicht gehörte. Er bewahrte es auf und gab es nach einigen Tagen seiner Mutter mit den Worten: „Ich gebe dir dein Geld zurück, denn diese „Kleine Blume“ hindert mich daran, es auszugeben.“

England, Bericht einer Schwester, von den Karmelitinnen von Lisieux wiedergegeben |   les pluies de roses, Band 3

 


 

Seit ich an der Front bin, habe ich immer mit großem Vertrauen das Bild von Schwester Therese vom Kinde Jesu getragen. Ich glaube fest, dass mich dieses Vertrauen in allen Gefahren beschützt hat.

Einmal streifte eine Kugel meinen Hals, hinterließ aber nur eine Brandspur. Ein andermal drang ein Granatsplitter in meine Kleider und meine Brieftasche mit allen Papieren, die darin waren, ein. Bei dem Bild von Schwester Therese aber machte er Halt. Dort setzte er sich fest. Als Beweis sende ich ihnen dieses Bild.

4. Oktober 1915 | les pluies de roses, Band 4

 


 

Ein junges Mädchen wusste nicht, welchen Stand es wählen sollte und vertraute sich einem Priester an. Dieser empfahl ihr, eine Novene zu Schwester Therese zu beten. 

Während der Novene wusste sie mit Sicherheit, dass sie zur Ehe bestimmt sei. Sie setzte ihre Gebete fort, nun um einen guten frommen Mann.

Noch innerhalb der Novene lernte sie einen jungen Mann kennen, der durch seine Frömmigkeit und Tugend als ein würdiges Geschenk von Schwester Therese betrachtet werden konnte.

Diese Frau erhielt noch mehrere offenkundige Gnaden von Therese. …Sie erkrankte schwer und der Arzt erklärte sie für kinderlos. Nur eine riskante, schwierige Operation könnte ihr vielleicht  doch noch zu Kindern verhelfen.

Bald verbesserte sich der Gesundheitszustand der jungen Frau und nach drei Monaten wusste sie, dass sie Mutter wurde. Wieder einige Monate später wurde dem Karmel in Lisieux die glückliche Geburt einer kleinen Therese vom Kinde Jesu angezeigt, die „schön sei, wie eine Rose im Mai".

Es folgte ein ärztliches Attest, das die Sterilität der Frau bestätigte.

Neapel 1911 | les pluies de roses, Band 3


Angebot des Ausstellungs-Shops: 

Buch: Was Therese Johannes vom Kreuz verdankt 

"Was Therese Johannes vom Kreuz verdankt" im Ausstellungsshop erstehen

 „Wie viele Erleuchtungen habe ich aus den Schriften unseres Vaters, des hl. Johannes vom Kreuz gewonnen! Im Alter von 17 und 18 Jahren bildeten sie meine einzige geistliche Nahrung.“

In den ersten Klosterjahren bei den Karmelitinnen von Lisieux hat Therese vor allem bei Johannes vom Kreuz Hilfe erfahren. Am Ende ihres Lebens erklärte sie, dass „Johannes der Heilige der Liebe an sich“ sei und verriet dadurch, dass sie sich in ihm wiedererkannte. Auch zeigt sich damit, was für sie das Wesentliche an ihm war.

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Der Ausstellungs-Shop wird vom Klosterladen des Karmeltienklosters in Linz betrieben. 

 

Emaile-Tasse mit Therese-Spruch

Der Klosterladen der Karmeliten hat auch einige Souvenirs für zu Hause anzubieten, die von Thérèse von Lisieux inspiriert sind. 

Die Emaille-Tasse ist leicht per Hand auswaschbar, nahezu unverwüstlich und leichter als Keramiktassen, also auch perfekt für unterwegs. Sie ist bedruckt in unserer Manufaktur in Linz / Österreich. Echtes Emaille mit ca. 300ml Fassungsvermögen

Text Vorderseite: "Jesus, könnte ich doch allen Menschen sagen, wie unaussprechlich groß deine Liebe ist."
Text Rückseite: "Der liebe Gott gibt uns seine größten Schätze, und zwar umsonst."

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Kontakte:

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Das Leben der Hl. Therese von Lisieux

1873
2. 1. Marie-Françoise-Thérèse wird in Alençon geboren.

4. 1. Taufe

15. 3. Therese kommt zu einer Amme.

1874
2. 4. Therese kommt heim.

1877
28. 8. Tod der Mutter (Hl. Zelie Martin)

29. 8. Therese wählt Pauline zur 2. Mutter.

15. 11. Übersiedlung nach Lisieux

1882
2. 10. Eintritt Paulines im Karmel Lisieux. Ab da ständiges Kopfweh Thereses

1883
25. 3. Ostern Therese erkrankt

13. 5. Pfingstsonntag Das Lächeln der Seligsten Jungfrau heilt Therese

1884
8. 5. Erstkommunion

14. 6. Firmung

1885
17.  5. Beginn der «Schreckliche Krankheit der Skrupeln»

1886
​7. 10. Eintritt Léonies bei den Klarissinnen in Alençon

15. 10. Eintritt Maries im Karmel Lisieux

Ende Oktober Durch Fürsprache der Brüderchen im Himmel von Skrupeln geheilt

25. 12. «Die Weihnachtsbekehrung»

1887
29. 5. Pfingstsonntag Therese bittet den Vater um die Erlaubnis zum Eintritt

1. 9. La Croix-Artikel über Hinrichtung Pranzinis

20. 11. Audienz bei Leo XIII.

1888
9. 4. Eintritt Thereses im Karmel Lisieux

1889
10. 1. Einkleidung Thereses

12. 2. Louis Martin kommt in eine Anstalt in Caen

1890
8. 9. Profess

1893
Feber Therese hilft bei der Ausbildung der Novizinnen

1894
29. 7. Tod des Vaters (hl. Louis Martin)

14. 9. Eintritt Célines im Karmel Lisieux

Ende Dezember Auftrag Erinnerungen aufzuzeichnen

1895
16. 10. Erster geistlicher Bruder der zukünftige Weißen Vater Bellière

1896
Nacht auf Karfreitag, den 3. 4. Erster Bluthusten

5. 4 . Ostersonntag Beginn innerer Anfechtungen gegen Glauben und Hoffnung

30. 5. Zweiter geistlichen Bruder P. Adolphe Roulland, von den Missions Etrangères

8. 7. Therese kommt ins Krankenzimmer

30. 7. Krankensalbung

19. August letzte hl. Kommunion

30. 9. Donnerstag gegen 19:20 stirbt Therese


1923
29. 4. Seligsprechung in Rom

1925
17. 5. Heiligsprechung in Rom

1927
14. 12. Erklärung zur Patronin der Weltmissionen auch durch Papst Pius XI.

1997
19. 10. vom hl. Papst Johannes Paul II. zur Kirchenlehrerin erhoben

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