Willkommen in der Schottenkirche und
hier in dieser Kirchbesuch-App.
In kurzen Film stellt Pater Augustinus Zeman diese, seine Kirche vor und erzählt von der Geschichte des Klosters – dem ältesten Kloster Wiens.
Wir freuen uns, dass Sie hier sind.
900 Jahre Begegnung mit Gott
Dieser Ort wurde vor fast 900 Jahren gegründet – als Ort der Begegnung mit Gott, mitten in der Stadt. Er ist noch immer da. So lange schon wird in diesem Haus gebetet. Generationen von Menschen haben hier innegehalten, gezweifelt, gehofft und vertraut. Auch Sie sind jetzt Teil dieser langen Geschichte.
Nehmen Sie sich einen Moment Zeit:
Sie sind jetzt hier. Atmen Sie tief durch. Kommen Sie an. Sie müssen hier nichts leisten und nichts beweisen. Gott ist schon da – und wartet auf Sie. Fragen Sie sich: Wofür bin ich dankbar? Was trägt mich – auch über meinen eigenen kleinen Augenblick hinaus?
Der Hochaltar
Vor diesem Altar, unter dem Blick der thronenden Gottesmutter, beten die Mönche des Schottenklosters seit Jahrhunderten – Tag für Tag ...
Sei gegrüßt ..
Die Mönche der Schottenkirche beschließen eigentlich jeden Tag mit einem uralten Gebet: dem Salve Regina. Seit dem Mittelalter wird es hier gesungen – als Gruß an die Gottesmutter, als Bitte, als Vertrauen.
Es ist ein Gebet für alle, die müde sind. Für alle, die suchen. Für alle, die Trost brauchen.
Vielleicht möchten auch Sie dieses Gebet jetzt sprechen – hier, vor diesem Altar, in dieser Kirche:
Salve, Regina, mater misericordiae; Vita, dulcedo et spes nostra, salve.
Sei gegrüßt, o Königin,
Mutter der Barmherzigkeit,
unser Leben, unsre Wonne
und unsere Hoffnung, sei gegrüßt!
Ad te clamamus, exsules filii Hevae. Ad te suspiramus, gementes et flentes in hac lacrimarum valle.
Zu dir rufen wir verbannte Kinder Evas;
zu dir seufzen wir
trauernd und weinend in diesem Tal der Tränen.
Eia ergo, Advocata nostra, illos tuos misericordes oculos ad nos converte. Et Jesum, benedictum fructum ventris tui, nobis post hoc exsilium ostende.
Wohlan denn, unsre Fürsprecherin,
deine barmherzigen Augen
wende uns zu
und nach diesem Elend zeige uns Jesus,
die gebenedeite Frucht deines Leibes.
O clemens, o pia, o dulcis virgo Maria.
O gütige, o milde, o süße Jungfrau Maria.
Dank eines Heiligen, namens Benedikt
Die Schottenkirche ist ein Ort der Geschichte und des Glaubens, geprägt von der Spiritualität des Hl. Benedikt, der Benediktiner. Seit Jahrhunderten bietet sie Raum für Gebet, Besinnung und Begegnung. Doch wer ist dieser Benedikt von Nursia?
Hl. Benedikt – Ein Licht der Hoffnung in unruhigen Zeiten
Der heilige Benedikt lebte in einer Epoche des Umbruchs. Das alte Rom zerfiel, Chaos und Unsicherheit prägten die Zeit. Statt zu verzweifeln, zog er sich jedoch in die Stille zurück – und wurde zum Anker für viele. Menschen suchten bei ihm Trost, Rat und Hoffnung. Seine Gemeinschaften legten das Fundament für ein neues Europa.
Auch heute leben wir in Zeiten des Wandels.
Was trägt uns?
Wo finden wir Halt?
Benedikts Antwort war klar: Gemeinschaft, Gebet und innere Stärke.
Und ich? Was gibt mir Halt?
Im Mittelpunkt mönchischen Lebens
Die Mönche des Schottenklosters beten – jeden Tag, das ganze Jahr. Pater Augustinus erzählt, was das Leben eines Benediktiners ausmacht und warum das Gebet dabei im Mittelpunkt steht.
Mit den Mönchen beten
Die Mönche beten viermal am Tag – und sie beten auch für Sie. Warum nicht einmal mitbeten?
Die Kirche ist offen. Die Gebetszeiten sind öffentlich.
Sie sind herzlich willkommen – einfach so, ohne Vorbereitung, ohne Verpflichtung.
Kommen Sie. Setzen Sie sich. Lassen Sie das Gebet der Mönche für sich beten.
Gebetszeiten:
Sonntag:
wochentags:
Für die nächste Station dieses geistlichen Spazierganges durch die Schottenkirche muss man die Kirche verlassen und links ums Eck die Kirchenfassade entlang gehen, bis man den Zugang zur romanischen Kapelle erreicht:
Oase der Stille – Mitten in der Stadt
Nur eine Mauer trennt die romanische Kapelle vom Trubel Wiens – und doch herrscht hier tiefste Stille. Die älteste Marienstatue der Stadt und Mauern aus dem 12. Jahrhundert erzählen von Gebet, Stille und Hoffnung.
Stille
Hier, nur eine Mauer vom Lärm der Stadt entfernt, herrscht eine unglaubliche Stille. Eine Oase, die uns hilft, zu uns selbst zu kommen …
Bleiben Sie einen Moment hier. Schließen Sie vielleicht die Augen. Und stellen Sie Jesus diese eine Frage:
„Jesus, was willst Du mir in diese Stille hinein mitteilen?"
Noch mehr zu entdecken
Sie haben die Kirche kennengelernt. Sie haben die Stille gespürt. Und vielleicht ist Ihre Neugier geweckt. Fast 900 Jahre Geschichte – und es gibt noch so viel mehr zu entdecken, etwa im Schotten Museum.
Fast 900 Jahre benediktinische Tradition – und ein kleines Stück davon können Sie mit nach Hause nehmen. Im Klosterladen finden Sie ausgewählte Bücher, geistliche Impulse, feine Klosterprodukte und vieles mehr.
Etwas für die Seele.
Etwas für den Gaumen.
Etwas zum Erinnern.
Kontakt:
Stift:
https://schotten.wien
+43 1 534 98
schotten@schottenstift.at
Pfarre:
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+43 1 534 98 200
schottenpfarre@schottenstift.at








