Nur eine steinerne Absperrung, oder doch mehr?
Sr. Katharina Deifel erklärt, warum man in älteren Kirchen oft ein Kommuniongitter findet.
Dieses oft im Sakralraum nimmer genütze Detail, möge ein Stein des Anstoßes zum Nachdenken über die Hl. Kommunion sein:
Der Herr ist bei der Kommunion ist wirklich gegenwärtig. Und wer ihn empfängt, möge sein Werkzeug werden.
Ein Gebet der Bitte darum Werkzeug des Herrn zu sein (Gotteslob 19, 4):
Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens,
dass ich liebe, wo man hasst;
dass ich verzeihe, wo man beleidigt;
dass ich verbinde, wo Streit ist;
dass ich die Wahrheit sage, wo Irrtum ist;
dass ich Glauben bringe, wo Zweifel droht;
dass ich Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält;
dass ich Licht entzünde, wo Finsternis regiert;
dass ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt.
Herr, lass mich trachten,
nicht, dass ich getröstet werde, sondern dass ich tröste;
nicht, dass ich verstanden werde, sondern dass ich verstehe;
nicht, dass ich geliebt werde, sondern dass ich liebe.
Denn wer sich hingibt, der empfängt;
wer sich selbst vergisst, der findet;
wer verzeiht, dem wird verziehen;
und wer stirbt, der erwacht zum ewigen Leben.
Amen.
KirchBesuch
Projektbüro Offene Kirche
Niki Haselsteiner
0664/5155267
Website
Pfarre St. Rochus & Oratorium des Hl. Philipp Neri
Landstr. Hauptstr. 56
1030 Wien
kanzlei@oratorium.at
Web: oratorium.at
Tel. 01 / 712 10 15-0
Was man sich bei diesem Kirchbesuch genauer ansehen kann:
01 Kirchbau
02 Kirchentüre
03 Weihwasser
04 Orientierung
05 Altar
06 Ambo
07 Tabernakel
08 Maria
09 Kommunionbank
10 Sessio
11 Taufbecken
12 Kreuz
13 Beichtstuhl
14 Kanzel
15 Kerzerl
16 Orgel
17 Dreifaltigkeit
18 Josef
19 Hl. Geist
20 Kirchenpatrone
21 Herz Jesu
22 Antonius
23 Kreuzweg