P. Elias van Haaren: Die Stigmata des Franz von Assisi

Veröffentlicht am 04.10.2022
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Unter #Stigmata versteht man das Phänomen, dass manche Menschen äußerlich sichtbar die #Wunden des gekreuzigten Jesus tragen. Eines der prominentesten Beispiele dafür ist der populäre italienische Kapuzinerpater Pio von Pietrelcina (+ 1968 in San Giovanni Rotondo/Apulien).

"Stigma" kommt aus dem Griechischen und bedeutet Zeichen. Im Galaterbrief erwähnt Paulus, er trage die "Zeichen (Stigmata) Jesu" an seinem Leib. Was er konkret damit meint, bleibt im Dunklen.

Erstmals bezeugt wird das für viele heute schwierig zu deutende Phänomen der Stigmatisation in der Lebensbeschreibung des Heiligen #Franziskus. Er hat der Tradition zufolge am 14. September, dem Fest Kreuzerhöhung auf dem Berg von La Verna in der Toskana während einer Vision die Wundmale Jesu erhalten. In den franziskanischen Ordensgemeinschaften wird dieses Ereignis mit einem eigenen Fest jährlich am 17. September gefeiert. Weitere 350 Fälle von Stigmatisation sind seither im Lauf der Geschichte bekannt geworden.

#Stigmata #Wunden #Franziskus

Redaktion, Dreh & Schnitt: Claudia Schuler
Für den Inhalt verantwortlich: Georg Schimmerl

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